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Classic Jazz and Swing Jamboree


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Letztes Konzert der
Kulturgesellschaft Musik+Wort e.V.

Classic Jazz and Swing Jamboree

Celebrating 80 Years Roy Williams
feat. Denise Gordon (voc)

Mittwoch, 13. September 2017
Einlass: 18.00 Uhr · Beginn: 19.00 Uhr

Stuttgart · Eventcenter SpardaWelt
Am Hauptbahnhof 3 · 70173 Stuttgart


Vorverkauf an allen bekannten Easy-Ticket-Vorverkaufsstellen
Telefonisch unter 0711/2 55 55 55 oder online: Easy Ticket Service

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Classic Jazz and Swing Jamboree


Am Mittwoch, dem 13. September 2017 geht im Eventcenter SpardaWelt in Stuttgart (Einlass ab 18.00 Uhr, Beginn 19.00 Uhr) eine Ära zu Ende: Mit insgesamt 16 renommierten und ausgewählten internationalen Jazz-Musikern verabschiedet sich die Kulturgesellschaft Musik+Wort e.V. von der Jazz-Bühne in der Region Stuttgart keineswegs mit leisen Tönen.

Unter dem Titel Classic Jazz and Swing Jamboree verneigen sich die Macher einmal mehr vor dem Traditionell Jazz und Swing. Gleichzeitig feiert der englische Posaunist Roy Williams, eine der letzten lebenden Jazz-Legenden neben Chris Barber, seinen 80. Geburtstag. Das geneigte Publikum kann sich also auf einen außergewöhnlichen Konzertabend freuen. Wie bei vielen Veranstaltungen in den vergangenen 16 Jahren stellt die Kulturgesellschaft Musik+Wort e.V. das Programm eigens für diesen Event zusammen. Diese Herangehensweise garantierte den Jazz-Fans einzigartige Konzerterlebnisse mit internationalen Künstlern. Aus dieser Tradition heraus erwartet die Gäste erneut ein exklusives Zusammenspiel gespickt mit großartigen Musikern.

Freuen Sie sich auf einen letzten Jazz-Reigen mit Roy Williams an der Posaune, der Sängerin Denise Gordon, Enrico Tomasso und Patrick Artero an der Trompete und am Kornett, den Bassisten Dave Green und Sebastien Girardot, Chris Hopkins am Flügel sowie am Altsaxophon, den Schlagzeugern Gregor Beck und Bernard Flegar, Benoit de Flamesnil an der Posaune, Bernd Lhotzky am Flügel, den Gitarristen David Blenkhorn und Denny Ilett Jr., Michel Pastre am Saxophon sowie Thomas l’Etienne und Julian Stringle an der Klarinette und am Tenorsaxophon.

 


Die Musiker des Abends im Einzelnen:

Roy Williams · Posaune: Der Engländer Roy Williams gilt als einer der besten Musiker auf seinem Instrument im klassischen Jazz weltweit. Zwölf Jahre lang, von 1965 bis 1977, war er Mitglied der Alex Welsh Band. Im Laufe seiner Karriere spielte er unter anderen mit Terry Lightfoot und Humphrey Lyttelton sowie in der "The World's Greatest Jazz Band" und trat in dieser Zeit mit allen großen Jazzstars dieser Ära wie Peanuts Hucko, Ruby Bruff und Wild Bill Davison auf. In seinem Heimatland stand Williams über Jahre an der Spitze der Jazz Polls. Insgesamt wurde er zwölf Mal mit dem "British Jazz Award" für Posaune ausgezeichnet.

Denise Gordon · Gesang: Denise Gordon ist Engländerin mit karibischen Wurzeln, aber mittlerweile fester Bestandteil der Szene in New Orleans – und international begehrt. Ihre stilistische Bandbreite entspricht dem, was auch unser Anliegen ist – vom New Orleans Stil bis zum klassischen Swing schöne, meist seltene Stücke zu präsentieren. Die musikalische Inspiration der Jazz-, Gospel- und Bluessängerin sowie Komponistin begründet sich vor allen Dingen in den Wurzeln der Gospelmusik ihrer karibischen Heimat. Auf ihren Tourneen trat sie in vielen der großen Konzerthallen Europas auf. Sie sang im Buckingham Palace zum Krönungsjubiläum der Queen, im "T in the Park", auf dem Edinburgh Festival und gab eine A-Capella-Vorstellung für Papst Johannes Paul II vor 250.000 Menschen. Auf der anderen Seite des großen Teichs folgte sie den Einladungen von Freunden und Mitgliedern der großen Musikerfamilie in New Orleans und trat dort auf dem French Quarter Festival und dem Jazz and Heritage Festival auf. In Großbritannien arbeitete sie mit dem bekannten James Taylor Quartet, mit dem sie unter anderem auf dem Glastonbury Festival, auf der Jazz World Stage und im "T in the Park" Konzerte gab.

Enrico Tomasso · Trompete, Flügelhorn, Kornett: Tomasso, Sohn des Klarinettisten Ernie Tomasso, kam durch seinen Vater sehr früh zum Jazz; mit fünf Jahren begann er Trompete zu spielen. Sein Vater ermöglichte es ihm, Benny Goodman, Dizzy Gillespie und Maynard Ferguson zu treffen und die Orchester von Count Basie und Duke Ellington zu erleben. Auch konnte er mit Louis Armstrong während dessen Englandbesuchs 1968 spielen. Schon früh war er Mitglied der Familienband The Tomasso Family und trat mit seinem Vater auch im Jazzkontext auf. 1972 präsentierte er sein Können auf dem New Orleans Jazz Festival. Im Laufe seiner musikalischen Karriere war er zunächst Mitglied der Band von Ken Macintosh Es folgten das Pasadena Roof Orchestra, die Band von Ray Gelato, das John Wilson Orchestra, die Paramount Jazz Band von Acker Bilk sowie das Chris Ingham Trio. Zudem ist er auf Alben von The Creatures, Barry Adamson, Marc Almond und Bryan Ferry (As Time Goes By, The Jazz Age) zu hören. In den Jahren 2012 und 2013 gewann Tomasso die "British Jazz Awards" für Trompete.

Patrick Artero · Trompete, Kornett und Flügelhorn: Artero ist sowohl im Oldtime Jazz, Swing, aber auch im Modern Jazz, in der Unterhaltungsmusik und lateinamerikanischen Musik zu Hause. Er ist auch Komponist, unter anderem auf seinen drei Jazz-Alben unter eigenem Namen in den 2000er Jahren. Der Franzose mit spanischen Wurzeln lernte mit zehn Jahre Trompete zu spielen. 1969 wurde er für vier Jahre Mitglied der noch heute existierenden Oldtime-Jazz-Band Les Haricots Rouge. Danach war er in den Siebziger Jahren Mitglied des Septetts von Michel Attenoux, kam dort in Kontakt mit vielen bekannten Musikern des französischen Mainstream Jazz und begleitete viele US-amerikanische Jazzlegenden. Zeitweise war er Solist in der Big Band von Claude Bolling. 1977 spielte er in der Anachronic Jazz Band, als diese den "Prix Sidney Bechet" erhielt. Er komponierte und arrangierte auch für Film und Fernsehen und trat in einem französischen Fernsehfilm über Bix Beiderbecke als Schauspieler auf. In den 1980er Jahren wandte er sich lateinamerikanischer Musik zu und leitete eine eigene Band, mit der er zum Beispiel die senegalesisch-französische Band Touré Kunda, Alpha Blondy und die Zouk-Bands Kassy' und Zouk Machine sowie Varieté-Künstler begleitete.

In den 1990er Jahren wandte er sich wieder mehr dem Jazz zu. Er spielte in der Paris Barcelona Swing Connection, in der er mit Frank Wess und Wild Bill Davis aufnahm, spielte in den Collegiens von Sacha Distel und mit der Big Band von Gérard Badini, in der 1993 gegründeten Big Band des Schlagzeugers François Laudet und in der des Saxophonisten Michel Pastre. Weiter spielte er im Megaswing Quintet und bei Mambo Mania sowie mit dem Orchester von Paul Mauriat, trat aber auch weltweit auf Jazzfestivals als Solist auf. Er trat aber auch viel im französischen Fernsehen als Begleitmusiker auf, u.a. von Serge Gainsbourg, Eddy Mitchell, bei Michel Legrand und Dizzy Gillespie und begleitete Henri Salvador auf dessen Abschiedstournee.

Michel Pastre · Saxophon: Der französische Jazzmusiker und Bigband-Leader spielte zunächst Schlagzeug und Altsaxophon, bevor er auf das Tenorsaxophon wechselte. Er begann in Toulouse im Orchester von Paul Chéron, dann bei Banana Jazz und in der Tuxedo Jazz Band. Seit 1995 spielte er auch mit der Super Swing Machine von Gérard Badini. Gemeinsam mit dem Trompeter Alain Bouchet gründete er 1997 ein Quintett. Mit seinem Septett ging er 1999 mit Al Casey, dem Gitarristen von Fats Waller, auf Tournee. Für die Live-Aufnahme von dieser Tournee wurde er mit dem "Prix Sidney Bechet" der Académie du Jazz ausgezeichnet. 2000 gründete er seine eigene Bigband, mit der er vor allem in Frankreich und in Spanien unterwegs ist und mehrere Alben vorlegte. Auch arbeitete er mit Dany Doriz und der Gruppe Happy Feeling.

Thomas l'Etienne · Klarinette, Tenorsaxophon & Altsaxophon: Der Spross einer Familie russischer, französischer und deutscher Herkunft entdeckte schon früh seine Liebe zur Musik. Er begann die Gitarre zu spielen und versuchte sich auf der Balalaika. Sein Lieblingsinstrument wurde aber schnell die Klarinette, die er 1971 autodidaktisch zu erlernen begann. Wenig später folgte das Saxophon. Schon sehr bald übte die traditionelle New Orleans-Musik eine starke Faszination auf ihn aus. 1979 fuhr er erstmals nach New Orleans, um dort die Musik an Ort und Stelle zu studieren. Während dieses Besuches und den folgenden jährlichen Reisen in die Geburtsstadt des Jazz hatte er die Gelegenheit mit vielen Veteranen der New Orleans-Musik wie Kid Thomas, Emanuel Sayles, Chester Jones, aber auch mit den jungen Vertretern dieser Musik wie dem legendären James Booker zu spielen. 1982 brach l‘Etienne seine Promotion in deutscher Literatur ab, um in der Band von Lillian Boutté sein Glück als professioneller Musiker zu suchen. Während der vielen Jahre, in der er Mitglied und Bandleader von Lillian Boutté and her Music Friends war, trat er auf fast allen bedeutenden Jazzfestivals Europas, der USA und auch Australiens, Neuseelands und Asiens auf. Zahlreiche Platten und CDs wurden eingespielt. In zunehmendem Maße wurde er auch als erfolgreicher Arrangeur bekannt.

Wie kaum ein anderer Musiker in Europa ist er ein Vertreter der lebenden New Orleans-Musik. In New Orleans ist er innerhalb der Musikergemeinde hoch respektiert. Während sein Klarinettenstil nach wie vor durch die kreolische Schule eines Barney Bigards, Albert Nicholas oder Jimmie Noones geprägt ist, zeigt sein Saxophonspiel deutliche Einflüsse von Ben Webster, Charlie Parker, Gene Ammons und "Lockjaw" Davies. Auch die großen New Orleans Rhythm & Blues Saxophonisten Lee Allen und David Lastie, mit welchem er häufig spielte, haben ihn nachdrücklich beeindruckt. Später entdeckte er seine Liebe für die traditionelle Musik Martiniques und besonders für die brasilianische Choro-Musik, die sein Spiel nachdrücklich inspiriert hat.

Julian Stringle ·  Klarinette, war ein musikalisches Wunderkind und wurde an der Latymer Music School und dem London College of Music ausgebildet, wo er Klarinette bei Wilf Keeley und Komposition bei William Lloyd Webber studierte. Er hatte sein Fernsehdebut mit 14 Jahren mit Acker Bilk. In dieser Show trat er mit seiner Dixielandband "Young Jazz" auf, zu deren Mitgliedern die Sidwell-Brüder an der Trompete und Posaune, Paul Clarvis am Schlagzeug, Andy Cleyndert am Bass, Pete Neighbour am Saxophon und Sam Brown am Gesang zählten. Mit 17 Jahren gründete er ein Modern Jazz Quintett und tourte mit Dave Cliff, Nick Weldon, Andy Cleyndert und Mark Taylor durch Europa. Er spielte bereits mit zahlreichen Musikern wie Peanuts Hucko, Wild Bill Davison, George Chisholm, Kenny Ball, Don Lusher, Kenny Baker, Cleo Laine und Sir John Dankworth. Seinem Spiel bedienten sich auf Aufnahmen John Parricelli, Digby Fairweather, Danny Moss, Sam Brown, Roy Williams, Jim Mullen, Marc Almond, Tommy Whittle, George Melly, Joe Brown, Chas & Dave, The Grid und die Spice Girls. Im Wembley Stadion trat er mit Meatloaf auf, in Monaco mit Tina Turner. Julian Stringle wurde 2006 bei den British Jazz Awards als bester Klarinettist ausgezeichnet. Hauptsächlich beeinflusst wurde er von Benny Goodman, Artie Shaw, Peanuts Hucko, Buddy De Franco, Eddie Daniels, Oscar Peterson und Delius. Sein sehr melodischer Stil und sein einzigartiger Sound erreicht leicht das jüngere Publikum, während sein Gefühl, seine Kompositionen und seine phänomenale Technik die eingefleischten Jazzer bezaubert.

Benoit de Flamesnil · Posaune: Ein Virtuose im Stil von Vic Dickenson und Jack Teagarden ist der französische Posaunist Benoit de Flamesnil. Aufgewachsen in einer Musiker-Familie aus traditionellen Jazzern, studierte er zunächst am Musikkonservatorium in Amiens. Doch erst in Paris entwickelte er sehr schnell sein außergewöhnliches Talent und eine fabelhafte Technik, die ihn zu einem gefragten internationalen Posaunisten machte.

Dave Green · Bass: Der britische Jazzbassist ist in unterschiedlichen Jazz-Stilen aktiv. Er wurde sechsmal in Folge als bester Bassist beim BT British Jazz Award ausgezeichnet. Green sang zunächst im Kirchenchor; dann spielte er Skiffle-Musik auf einem Teekisten-Bass, bevor er sich mit fünfzehn Jahren einen Kontrabass kaufte und in den Jazz wechselte. Zunächst trat er häufig mit seinem Nachbarn Charlie Watts in der Band des Trompeters Brian "Jo" Jones auf. Als er 1963 professioneller Musiker wurde, spielte er zunächst mit Keith Ingham und dem Multi-Instrumentalisten Pete Shade. Im Dezember desselben Jahres wechselte er ins Quintett von Don Rendell, wo er bis 1969 blieb. 1964 trat er mit Benny Goodman im Fernsehen auf. Es folgten Engagements in Bandprojekten von Michael Garrick sowie Tourneen mit Humphrey Lyttelton, Big Joe Turner und Buck Clayton.

Er arbeitete mit zahlreichen Musikern und Gruppen und ist in allen Jazz-Stilen zu Hause. Die Liste könnte ein Buch füllen: Zu seinen musikalische Weggefährten gehören beispielsweise Ben Webster, Coleman Hawkins, Zoot Sims, Al Cohn, Ruby Braff, Billy Butterfield, Yank Lawson, Pee Wee Russell, Kenny Davern, Peter King, Benny Carter, Sonny Rollins, Buck Clayton, Capt. John Handy, Barry Harris, Bob Wilber, Roland Kirk, Brian Lemon, Sweets Edison, Martin Taylor, Ken Peplowski, Warren Vache, Dick Wellstood und George Van Eps. Neben seinen Tourneen mit dem Charlie Watts Quintet in den USA, Brasilien und Japan, war er zudem Mitglied des Scott Hamilton Quartet und arbeitete weiterhin mit Alan Barnes, Henry Lowther, Gareth Williams und seinem eigenen Trio.

Sébastien Girardot · Kontrabass, entwickelte seinen eigenen persönlichen Stil auf Basis einer klassischen Ausbildung und früher Mitwirkung in verschiedenen New Orleans-Revivalbands. Aufgrund seines kraftvollen und swingenden Spiels ist er ein europaweit gefragter Musiker, belegt durch zahlreiche Auftritte auf den renommiertesten Jazz-Festivals. Er spielte bereits mit Cecile McLorin Salvant, Leroy Jones, Harry Allen, Shannon Powell, Dan Barrett, Evan Christopher, Lillian Boutté und Fapy Lafertin zusammen. Seitdem er in Paris lebt hat er sich zu einem sehr versierten und vielseitigen Musiker weiterentwickelt, er beherrscht verschiedene Musikstile von Blues bis Swing, Biguine bis Choro ("Jazz Brasileiro") sowie Gypsy-Jazz. Er ist Mitglied in Evan Christophers Django à la Créole und daneben in La Section Rythimique und dem Charlie Christian Project.

David Blenkhorn · Gitarre: Der in Australien geborene Gitarrist ist ein vielseitiger Swing-Gitarrist in der Tradition eines Charlie Christian, Django Reinhardt oder Wes Montgomery. Im Laufe seiner Karriere ist er mit unterschiedlichen Musikern und Bands aufgetreten, unter anderen James Morrison, dem BBC-Konzertorchester, Harry Allen, Leroy Jones und Bob Barnard. Blenkhorn ist Gitarrist der Band Django à la Créole, deren 2010 veröffentlichte CD "Finesse" von der britischen Times zur Jazz-CD des Jahres 2010 gewählt wurde. Seit Jahren ist Blenkhorn regelmäßiger Gast auf allen großen europäischen Jazzfestivals wie dem in Ascona.

Denny Ilett Jr. · Gitarre, ist der Sohn des großartigen Jazz-Trompeters Denny Ilett. Schon bevor er laufen lernte hörte er Jazz, insbesondere Louis Armstrong. Daher war es kaum überraschend, dass er schnell zu einem Instrument griff und beschloss Berufsmusiker zu werden. Nachdem er sich an verschiedenen Musikinstrumenten übte, konzentrierte er sich schließlich aus Gitarrenspiel. Zunächst stark von Django Reinhardt und später von Wes Montgomery beeinflusst, ließ er sich weiterhin auch vom Spiel von Louis Armstrong, Dizzy Gillespie, Roy Eldridge und Lester Young inspirieren. Ilett Jr. wurde 1997 Mitglied von Lillian Boutté and her Music Friends. In New Orleans spielte er mit einigen der herausragendsten Bands wie The Meters, Dr John und der Harry Connick Jnr Big Band. Er hat eine eigene Big Band und ist ein exzellenter Arrangeur. Er ist nicht nur ein Gitarrenvirtuose, sondern auch ein ausgezeichneter Sänger.

Gregor Beck · Schlagzeug: Der gebürtige Ravensburger gehört zu den führenden europäischen Drummern zwischen Dixieland und Bop. Anfangs gefördert durch Oscar Klein, entwickelte er sich später zu einem vielseitigen, anpassungsfähigen und geschmackvollen Rhythmiker, der fast alles begleitet hat, was Rang und Namen hat. Durch zahlreiche Tourneen in Europa, Nordamerika (über 30 Mal) und Fernost, TV-Auftritte, Rundfunk-Mitschnitte, Jazz-Cruises sowie die Teilnahme an bekannten Jazzfestivals hat er sich einen Namen gemacht. Seine Art zu spielen, die einerseits durch Drive und spektakuläre Technik, andererseits durch einen ungemein swingenden und einfühlsamen Stil besticht, erinnert an Becks große Vorbilder wie Big Sid Catlett, Jo Jones, Gene Krupa, Buddy Rich und Herlin Riley. Längst hat er seine "eigene Sprache" gefunden und erweitert sein Spektrum ständig. Gregor Beck ist von Chris Barber in dessen "The Big Chris Barber Band" aufgenommen worden und spielte von April 2010 bis Anfang 2017 fest in dieser Formation.

Bernard Flegar · Schlagzeug, zählt zu den vielversprechendsten Jazzmusikern und gefragtesten Schlagzeugern seiner Generation. Der in Ulm beheimatete Drummer gibt den Stücken das passende swingende Gerüst und sprengt in den Soli alle Fesseln. Auftritte führten ihn in alle Welt, u.a. auch in die Wiege des Jazz nach New Orleans. Er konzertierte unter anderem mit bekannten Musikern des Jazz wie Ken Peplowski, Allan Vaché und Chris Barber.

Bernd Lhotzky · Flügel, widmet sich ganz dem klassischen Jazz. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Harlem Stride, jenem virtuosen Piano-Stil, dem Pioniere wie Thomas "Fats" Waller, James P. Johnson und Willie "The Lion" Smith im New York der 1920er und 30er Jahre zu uneingeschränkter Popularität verhalfen. Als Solist oder Sideman von Größen wie Ralph Sutton, Dick Hyman, Ranfy Sandke, Warren Vaché, Kenny Davern, John und Bill Allred, Al Casey, Scott Hamilton, Howard Alden, Louis Mazetier, Danny Moss, Tom Baker, Dan Barrett, Bob Barnard und Jerry Jerome hat Lhotzky bereits etliche Auftritte weltweit vorzuweisen. Er gilt heute weltweit als einer der kompetentesten Vertreter des klassischen Jazz-Pianos. Er wird regelmäßig zum "International Stride Piano Summit" im Rahmen des Festivals Jazz in July nach New York sowie zur Arbors Records Jazz Party nach Clearwater im US-Bundesstaat Florida eingeladen. Mit Dick Hyman spielte er das viel beachtete Album "Stridin' The Classics" ein. Er gehört zu den Echoes of Swing, zu Three's a Crowd (mit Frank Roberscheuten und Shaunette Hildabrand) und tritt auch regelmäßig im Klavierduo mit Chris Hopkins auf. Darüber hinaus schrieb Bernd Lhotzky die Soundtracks zu einigen deutschen Kurzfilmen.

Chris Hopkins · Flügel, Altsaxophon: Hopkins genoss zunächst eine klassische Ausbildung auf dem Cembalo, entdeckte jedoch im Alter von 13 Jahren den Jazz als seine Leidenschaft. Hopkins Klavierstil wurzelt in der Tradition der Stride- und Swing-Pianisten Fats Waller, Teddy Wilson, Earl Hines, Duke Ellington, Mel Powell, Nat King Cole und vieler anderer Jazzpioniere, deren Stilmerkmale er sich anhand des gründlichen Studiums alter Schallplattenaufnahmen aneignete. Mittlerweile hat er die Einflüsse seiner Vorbilder zu einer eigenen Sprache entwickelt und sich in jungen Jahren weit über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus in der Jazz Szene einen Namen gemacht. Seit vielen Jahren ist er neben seinen Konzerten als Pianist vermehrt auch als Alt-Saxophonist und Leiter der bekannten Formation Echoes of Swing aktiv.

Als einfühlsamer Begleiter und klangfarbenreicher Solist zählt Chris Hopkins heute zu den international gefragten Vertretern einer neuen Generation von Swing-Musikern. Etliche Tourneen, auf denen er viele namhafte Größen – unter ihnen Clark Terry, Harry "Sweets" Edison, Jackie Williams, Hazy Osterwald, Dan Barrett, Tom Baker, Ken Peplowski, Peanuts Hucko, Bob Hagart und Dick Hyman – begleitete, führten ihn durch ganz Deutschland, viele Länder Europas, in die USA, nach Japan, Australien und Neuseeland. Seine bis dato weltweit etwa 3000 Konzerte umfassen Auftrittsorte wie die Kaufmann Concert Hall (New York City), das Konzerthaus am Gendarmenmarkt (Berlin), die Toppan Hall (Tokio), das KKL Luzern, das Prinzregententheater und den Herkulessaal in München, das Waiheke Island of Jazz-Festival (Neuseeland), das Konzerthaus Dortmund, die Philharmonie Luxemburg, das Rheingau Musik Festival, Schloss Elmau, die Hamburger Musikhalle, das Ascona Jazz Festival am Lago Maggiore und die heimische Jahrhunderthalle Bochum.


Classic Jazz and Swing Jamboree - The Musicians